Françoise Heitsch

Haus und Körper

Essay zur Ausstellung von Agnes Kohlmeyer

“Haus” und “Körper”, das sind Themenbereiche, die besonders in dieser ganz spezifischen Kombination ein jedes Lebewesen angehen. Jeder fühlt sich einbezogen und betroffen, ganz im Zentrum dieser Fragen. Denn jeder hat einen Körper und Sinne, und für jeden ist ein Haus, sei es nun “Hütte oder Schloss oder gar das Weltall selber” zumeist ein Ort der Zuflucht, der Geborgenheit, der Erinnerung - ein wichtiger Ort in jedem Fall. Und besitzen wir kein Haus, dann suchen wir uns eine Mulde, eine Höhle, einen Bau, einen Verschlag, ein Nest. Ja, die kleinsten der Lebewesen haben es am besten geschafft, ihren Körper mit der Behausung und deren ureigenstem Sinn zu verbinden, - Schildkröten, Schnecken, Muscheln etwa, welche ihr Haus schon gleich mit sich herumtragen. Jederzeit bereit, immer vor Ort, um Schutz und Rückzug zu bieten. In einem Haus werden wir geboren und in einem Haus sterben wir. In einem Haus da fühlen wir uns sicher, aufgehoben, umgeben, aber in einem Haus können wir auch durchaus Kälte spüren, Ängste oder Unwohlsein. „Wir werden sehen, wie die Einbildungskraft „Mauern“ aus ungreifbaren Schatten baut, wie sie sich mit Illusionen von Umhegtsein stärkt - oder umgekehrt, wie sie hinter dicken Mauern zittert und die festesten Wälle in Zweifel zieht. Kurz, in der unbeendbarsten aller dialektischen Reihen sensibilisiert das beschützte Sein die Grenzen seines Zufluchtsortes. Es sieht das Haus in seiner Wirklichkeit und in seiner Möglichkeit, im Denken und im Träumen“ sagt der große französische Phänomenologe Gaston Bachelard in seinen ebenso wichtigen wie faszinierenden Studien zur Poetik des Raumes. Immer stehen wir in starker Beziehung zu einem Raum, immer strahlt er etwas aus, das wir “körperlich” spüren, stets reagieren wir auf ihn, messen wir uns mit ihm. Und was hat es nun mit ‚Körper’ auf sich, unserem Gegenpart zu Haus’? Ist nicht unser Körper selber wiederum, ein jeder Körper zugleich auch Haus, ist Hülle, ist Schutz für unser Inneres, Intimstes, unsere Gedanken und Träume? Viele, einem jeden von uns ganz nahe Gedanken können sich um diese Thematiken flechten, zu welchen gerade Bachelard so wunderbare Worte zusammengetragen und selber gefunden hat.

Natürlich sind wie immer die Künstler die besten, wenn es darum geht, ihre Phantasien, ihre Gedanken zu verbildlichen und alle möglichen Beziehungen zwischen diesen beiden Phänomenen ‘Haus’ und ‘Körper’, so unterschiedlich wie wir selber nun einmal unterschiedlich sind, auszudrücken. Das Anliegen dieser kleinen Ausstellung soll es sein, aus der Fülle der Möglichkeiten an Reflektionen und Visionen, welche sich um ein solches uns “nahes” Thema herum bewegen können, einige Gesichtspunkte herauszufiltern und in einen neuen Zusammenhang zu stellen.

Elf Künstler von unterschiedlichster Herkunft und Haltung, von unterschiedlichem Alter und mit ganz verschiedener Arbeitsweise werden jeweils mit ihren Werken zum Thema vorgestellt, und gleichzeitig lassen wir dabei auch diese unterschiedlichen Positionen und Ideen auf relativ engem Raum mit- und zueinander sprechen. Da ist ein recht bekanntes Blatt der großen “alten Dame” der Kunst, Louise Bourgeois, eine ihrer wunderlichen und betroffen machenden “Femme Maison”-Figuren aus dem Jahre 1947.

Bourgeois, von welcher wir glücklicherweise durch ihr ganzes langanhaltendes und noch immer höchst lebendiges, kreatives Werk hindurch unzählige eigene Bemerkungen und Erzählungen bekommen konnten und noch immer bekommen, hat selber angesichts der Serie Femmes Maison angemerkt: “Als ich 1940 Femme-Maison malte, einen Körper, halb Frau, halb Haus, wurde gesagt, dieses Werk sei ein Beispiel für Kunst von einer Frau. Aber es tut mir leid, ich weiß nicht, was das ist, Kunst von einer Frau gemacht. Es gibt keine weibliche Erfahrung in der Kunst, jedenfalls nicht in meinem Fall, weil Du nicht schon allein deshalb, weil Du eine Frau bist, eine andere Erfahrung machst: Individuen sind unterschiedlich, Männer und Frauen sind unterschiedlich, aber nicht die menschliche Natur.

Diese Frau hier sieht ganz offensichtlich hübsch aus, aber sie weiß nicht, was sie für eine Wirkung auf uns ausübt. Sie ist sich nicht bewusst, dass sie halbnackt ist, und sie ist sich nicht bewusst, dass sie versucht, sich zu verstecken. Das bedeutet, dass sie eine vollkommene Niederlage erleidet, weil sie sich in genau dem Moment zeigt, wo sie denkt, sich zu verstecken. Große Modernität für die damalige Zeit steckt in dieser Haltung und in diesem Werk, es ist sehr persönlich und sehr feministisch anmutend, die Welt wird kritisch gesehen und reflektiert, wie meist im Werk der Künstlerin, die eigene Situation als Frau, das eigene Opfer- und gleichzeitig im Zentrum der Welt-Sein.

Die Frau als Körper und gleichzeitig auf dem Kopf, im Zentrum ihrer Gedankenwelt ein Haus tragend, ihren eigenen Bereich, der immer auch Schutz zu gewähren gewöhnt ist. Die junge in Berlin lebende Italienerin Monica Bonvicini greift dieses Bild, das so vielfältig interpretierbar zu sein scheint, ganz offensichtlich allein in eine spezielle Richtung gehend auf. Bei ihr ist die nackte Frau, welche mit dem Haus auf dem Kopf blind und einseitig, irr und unerbittlich immer wieder gegen die Wand läuft, eher ein bedauernswertes Opfer, aber immerhin eines, das sich zu wehren versucht.

Eine Protesthaltung, das ist sie ganz eindeutig, welche sich auch homogen mit den anderen Arbeiten der Künstlerin verbindet. Sind es bei Bonvicini doch stets weibliche Reaktionen, welche sich gegen die noch immer überwiegend männliche Domäne der Architektur, der Welt der Häuser und somit auch der “tauben und blinden” Wände zu wehren versuchen. Der amerikanische Künstler Bruce Naumann hat sehr früh und mehr als jeder andere mit seinem eigenen Körper alle erdenklichen Versuche angestellt. “… ich gehe ins Atelier und tue dort, was mich interessiert, und dann versuche ich, einen Weg zu finden, es darzustellen, damit andere Leute dasselbe tun können, ohne dass ich denen viel erklären muss.”(aus: Interviews 1967-1988, Fundus 1996)

In den eigenen vier Wänden des Ateliers hat Nauman Geige gespielt, hat auf der Stelle getreten, hat alle möglichen Körperhaltungen (Sitzen, Stehen, Liegen, Sich-Anlehnen usw.) erprobt, hat unterschiedliche Arten an Mimik geübt, hat seine Lippen langgezogen, seine Finger in “Augen, Nase, Ohren und Mund gebohrt”, immer wieder und in langanhaltenden Versuchen (Corridor-pieces) seinen Körper, mal nur mit großer Mühe, mal mit ausladenden Bewegungen (Walk with Contraposto) durch einen engen oder immer enger werdenden Spalt (einen Korridor) gezwängt, oder auch, unter Zuhilfenahme von Schauspielern - in endlosen Slapsticks kleine “häusliche” Gemeinheiten geprobt, wie etwa in einem bemerkenswert bösen und zugleich amüsanten Video (Violent Incident, 1986), wo ein Mann seiner Dame immer wieder den Stuhl wegzieht, kurz bevor sie sich setzen möchte, und das Ganze dann ziemlich schnell zu einem handfesten Schlagabtausch eskaliert.

Interessant für unsere ganz spezifische Thematik ist es beispielsweise auch, wie Nauman in einem Interview von 1975 mit Jan Butterfield von seinem Zentrier-Stück erzählt: Ein Zentrier-Stück “ist ein hoher Raum. Man muss in den Raum hineingehen und dessen Zentrum ausmachen, das etwas über Augenhöhe liegt. Dann muss man versuchen, seinen eigenen Mittelpunkt zu bestimmen, und dann versuchen, ihn zu bewegen, bis er mit dem Zentrum des Raums zusammenfällt.

Es gibt eine Liste mit Anweisungen, denen die Leute folgen sollen (wie man seinen eigenen Mittelpunkt finden kann), der als körperlicher Mittelpunkt zu verstehen ist. … Dann stellt man sich eine Linie zwischen den beiden Punkten vor. Dadurch findet man den Mittelpunkt seiner Vorderseite, dann den Mittelpunkt seiner Rückseite. … Dann stellt man sich vor, dass diese beiden Linien sich kreuzen.”

Loris Cecchini arbeitet gewissermaßen an dem Thema der “Leere” der Dinge, am Gegenpart zur Materialität von Objekten und Lebewesen. In seinen Skulpturen aus uretanischem Gummi (und neuerdings auch aus dem relativ weichem Material Aluminium) setzt der junge toskanische Künstler eine Art Verdoppelung der Wirklichkeit um: Ein Fahrrad, Monitore und Kabel, eine Gartenbank, ganze Reihen von Kinosesseln, Büromöbel, Telefonzellen, einzelne Wände und nun auch “Häuser”, Gefängniszellen oder käfigartige Räume… all diese Objekte treten stets auf als eine den Betrachter in Erstaunen versetzende Umwelt. Und da steht nun in dieser Ausstellung auch das “deformierte” und damit in hohem Maße anthropomorph anmutende Haus aus Aluminium, welchem sozusagen ein Teil seines Rückgrates entzogen wurde. Diese Skulpturen erscheinen weich und sind es auch, ohne den inneren “Knochenbau”, in sich selbst zusammenfallend oder zumindest kurz davorstehend. Wie die bloße Oberfläche der Dinge oder ihre Hülle, wie die Haut einer Schlange oder auch die zweite Haut einer Person, so mögen sie uns allesamt erscheinen. Und da sind die aus lebendigen Weiden gestalteten “Leibräume” Birgit Cauers aus Berlin, zu denen die Künstlerin selber ausführt (und es ist wohl nicht von ungefähr, dass man bei diesen Ausführungen auch ein klein wenig an die zuletzt gehörten Worte Bruce Naumans denken muss):” Ich … bin zum Thema Körper und Raum gekommen, weil ich mir überlegt habe, womit ich mich eigentlich als Bildhauerin beschäftige. Und das ist Raum. Die Raumdefinition ist aber abhängig von mir, meiner Person, ich bin der Mittelpunkt des Koordinatensystem. Nur: Wo ist meine Mitte? Wie ist die Ausdehnung meiner Mitte? Ist mein Leib meine Mitte? Was ist mein Leib? Wo fängt er an, wo hört er auf? Woraus besteht er? etc....über diese Fragenkette bin ich zu den Leibräumen gekommen und dann tauchten immer mehr Fragen auf: nach Transparenz, nach Öffnungen, nach Zuständen und Gewichten etc. Und natürlich ist mein Leib mein Zuhause, mein Haus! Und wenn ich andere Menschen - Leiber zeichne, gilt das alles auch für sie.”

Letizia Cariellos Arbeit setzt sich damit auseinander, die Themen der obsessiven Wiederholung in physische Räume und konkrete Objekte umzuwandeln. Ein ganz besonderes Augenmerk wird stets auf Getrenntheit und Isolation gelegt, als ein Raum zur Durchleuchtung der Beziehung gedacht zwischen innerem und äußerem Raum. Die obsessive Wiederholung beschränkt sich auf ganz bestimmte Themenbereiche: auf den Archetypus der Architektur, auf den Bereich der Gefühle, der Natur, der Botanik, der Gestirne. Für diese Ausstellung nun wurde ganz bewusst auf eine Reihe der im Werk der jungen Mailänder Künstlerin so pünktlich und in allen nur erdenklich wiederkehrenden Varianten, stets aber hilflos herabfallenden, mit dem Bauch nach oben gekehrten kleinen Schildkröten zurückgegriffen. Denn ist nicht sie “das Tier mit dem wandernden Haus” par exellence?
Lassen sich nicht auch an ihr, in all ihrer Kleinheit und Reduziertheit der Sinn des überaus Praktischen eines Hauses ablesen, das zum blitzeschnellen Rückzug bereit steht, sollte Gefahr von außen drohen - , einmal ganz abgesehen von all den Geheimnissen, auf welche uns noch einmal Bachelard hinverweist, wenn er mit seiner so unnachahmlichen Wortwahl von der Schildkröte als vom “Tier in seiner Büchse” spricht, welches sich seiner “Geheimnisse sicher” sei. Ja, bei ihm ist die Schildkröte schließlich sogar “zu einem Ungeheuer von undurchdringlicher Physiognomie” geworden, nachdem uns der Philosoph eine kleine Geschichte erzählt hat von einem ganz entschiedenen Sieg der Schildkröte über einen hungrigen Wolf. Bei dem Stuttgarter Jörg Mandernach geht es inhaltlich auch immer wieder um Grenzüberschreitungen, das Wechseln von Bewusstseinszuständen, wofür er in einem individuellen Bedeutungssystem ganz eigene Zeichen entwickelt hat, z.B. durchlässige Grenzen.
Die immer wieder auftauchende Amphore etwa, die gleichzeitig auch Körper ist, die Haut, der Fisch, das Fenster, das Haus mit Fenstern und Türen, Kleidungsstücke, die zu Masken werden oder all die Verkehrsmittel wie das Flugzeug, die Rakete, das Boot und vieles andere mehr.

Sämtliche Figuren in den Bildern sind sozusagen Pioniere, die in unbekannte Welten eintreten, etwa so, wie der Betrachter beim Eintauchen in eine Bildwelt das fremdartige Land eines Künstlers betritt. Ein Bild ist immer eine Hülle und ein Speicher für Ideen. Der Künstler nimmt Motive aus der Außenwelt auf, bewahrt sie in sich auf, verarbeitet sie und spiegelt sie dann, in veränderter Form, wieder in die Fläche des Bildes nach draußen. Jörg Mandernach arbeitet medial sehr vielseitig. Neben seinen großen Enkaustikmalereien stehen seine Zeichnungen “aus dem Zettelkasten", welche einerseits zu kleinen, am Boden befindlichen Sammel- und Such-Skulpturen werden können, und welche sich wiederum ortsspezifisch auch zu Wandzeichnungen ausweiten können, indem mit Klebeband zeichnerisch direkt auf der Wand gearbeitet wird. Der Realraum wird damit zum Bildraum und kann durchaus auch sämtliche vorhandenen - und die anderen Künstler ansonsten meist nur störenden - Raumelemente miteinbeziehen.

Auch hier in München wird die Wandarbeit eine menschliche Figur (also einen Körper) aufweisen, welche in einzigartiger Symbiose und in doppelter Hinsicht mit der gezeichneten (dem Haus) wie auch mit der wirklichen Architektur (der Wand) verschmelzen wird. Zwei weitere Künstler, welche mit ihren Arbeiten ganz im Zentrum des Ausstellungsthemas stehen, sind Roberto Barni aus Florenz und Marco Del Re, heute in Paris ansässig, beide aus der Tradition der “Scuola Romana” stammend sowie der sogenannten ‘Transavanguardia' Italiens, mit ihren phantasievollen Mensch-Architekturen, einzigartige Metamorphosen von Raum und Körper.

Sehen wir bei Barni speziell den jahrelang bearbeiteten Zyklus “Das Atelier im Maler” näher an: Der große Menschen-Raum umschließt zweifellos in seinem Körper das Atelier eines Künstlers, der Tisch, das Bett, die Staffelei … Aber in der Mitte des Raumes steht, klein, weiß und schematisch dargestellt noch einmal ein Mensch. Traurig wirkt er, verloren, vielleicht auch einfach noch ohne Rat.

Diese Art Skulpturen endlich verbanden den Alltag mit der Kunst. Als eine Konsequenz trat auch der menschliche Körper wieder ins Bild. Auf Stühlen und an Tischen beispielsweise sitzt man, auf Betten liegt man, an Wänden lehnt man, man ist von ihnen umgeben. Anthropomorphes und Konkretes treffen nunmehr in der Kunst zusammen. Nur, jetzt wurde der Gebrauch der Objekte wichtiger als etwa das Objekt selber. Skulptur trat in den Bereich des Ereignisses ein.

Wurm ist einer der Vorreiter dieser Richtung, indem er neue Parameter in den Bereich der Skulptur einführt, als da sind Schwerkraft, Gewicht, Statik, Stabilität, Gleichgewicht, Materialität und Form. Menschliche Körper, welche bestimmte Haltungen (sogenannte ‘one-minute-sculptures') nur ein paar Minuten lang annehmen können, sind eine erstaunliche Verlängerung für den Gebrauch der Medien Video und Fotografie. Der Grieche George Lappas schließlich stellt uns seine phantastischen Haus-Gebilde vor, ein Teil einer sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk hindurchziehenden Serie aus kleinformatigen Skulpturen aus Aluminium und Bronze mit Namen Invitations, Exorcisms and Pastry sculptures, die auf ebenso neugierigmachende wie beunruhigende Weise ganz aus menschlichen Körpern “gebaut” sind.

Dichter verschmelzen als so können beide nicht mehr, das Haus nicht mehr nur Hülle, nur Zuflucht für den Körper, sondern er selber, der Körper Teil, Baustein des Hauses, aufs Deutlichste eins geworden. Mit einem kurzen, aber großartigen Vers von Noel Arnaud möchte ich aus dieser kleinen “Haus und Körper”-Verzauberung wieder auftauchen: “Ich bin der Raum wo ich bin” (L'Ëtat d'Ëbauche/Im Rohzustand)

Agnes Kohlmeyer Venedig, Mai 2004

 

Agnes Kohlmeyer

ist freischaffende Kritikerin und Ausstellungskuratorin. Seit 1984 lebt sie überwiegend in Italien. Sie hat am Palazzo Grassi in Venedig an der Seite Pontus Hultens gearbeitet, anschließend die internationale Kunstzeitschrift CONTEMPORANEA International Art Magazine herausgegeben und zahlreiche Ausstellungen rund um die Welt kuratiert, darunter etwa “IBA-Idee, Prozess, Ergebnis” (Berlin-Mailand, 1984-86), “Artedomani 3”(Spoleto 1992), “Mario Merz” (Trient, 1994), “Robert Rauschenberg” (Venedig 1995), “Bauhaus 1919-33” mit Marco De Michelis, Mailand 1996), “Wasser in der zeitgenössischen Kunst” (Wien, 1996), “The Edge of Awareness” (Genf, 1998), von 1998-1999 gemeinsam mit Harald Szeemann die 48.Biennale “D'Apertutto” in Venedig oder 2001 die große Ausstellung “Chairs in Contemporary Art im Schloss von Udine. Während der vergangenen 3 Jahre (2001 bis 2003) ist sie die Künstlerische Leiterin des Ludwigsburger Kunstvereins gewesen und hat dort circa 20 Ausstellungen kuratiert, zum größeren Teil mit Katalog. Seit Herbst 2003 unterrichtet sie “Tendenzen der zeitgenössischen Kunst” an der Hochschule für Design und Künste in Venedig, sie hält Vorträge und schreibt für Zeitungen und Fachzeitschriften. Sie lebt und arbeitet in Venedig.

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